Elke Walter

 LebensWerte

"Nicht weil die Dinge schwierig sind,

wagen wir sie nicht,

sondern weil wir sie nicht wagen,

sind sie schwierig."


(Seneca)


Mentaltraining ist Üben in der Vorstellung.

Mentaltraining besteht aus den zwei Worten

  • mental = geistig, die Gedanken, den Geist, die Vorstellung betreffend
  • und Training = ein Prozess der eine Weiterentwicklung bewirkt, die durch konsequentes regelmäßiges Üben eine langfristig stabile Änderung/Leistungssteigerung zur Folge hat


Wir malen uns in unsrer Vorstellung aus, wie wir in bestimmten Situationen denken, fühlen und handeln wollen. Damit stärken wir den Glauben, dass wir tatsächlich so handeln können und gestalten aktiv unser Leben.

Unser Gehirn macht keinen Unterschied, ob wir eine Situation tatsächlich erleben, nur beobachten oder uns gar nur vorstellen. Es sind dieselben Gehirnregionen aktiv. Verantwortlich dafür sind die Spiegelneuronen - ein spannendes Thema, auf das ich in meinen Vorträgen und Workshops näher eingehe.

Schon allein unsere Vorstellung führt zu Veränderungen in unserem Körper (denken Sie z.B. an eine saftige reife Zitrone und beißen Sie kräftig hinein - was passiert?) Diese prägen wiederum unsere Erfahrungen, woraus neue Glaubenssätze entstehen können. Diese wiederum beeinflussen unsere Gedanken.

Sie kennen dies vielleicht von Sportlern, die in Gedanken immer wieder Situationen durchspielen, die dann, wenn sie eintreten vom Körper als "bekannt" eingestuft werden.André Agassi sagte einmal: "Ich habe Wimbledon 1000 Mal im Kopf gewonnen" und Philipp Lahm sagte in einem Interview, dass er sich unzählige Mal vorgestellt hat, im Stadion von Rio de Janeiro die vielen Treppen hochzulaufen , um den Weltmeisterpokal entgegenzunehmen. Beides wurde Realität. Natürlich nicht allein durch Mentaltraining. Doch es macht einen großen Unterschied, mit welchen Gefühlen ud Gedanken ich auf den Tenniscourt oder das Spielfeld gehe, weil es unmittelbaren Einfluss auf meinen Körper und meine Leistungsfähigkeit hat.

Allerdings funktioniert das leider auch im negativen Sinn. Wenn wir uns etwas Schlimmes vorstellen oder Sorgen machen, dann erleben wir genau die damit verbundenen Gefühle und Reaktionen und fühlen uns dadurch bestätigt.

Deshalb ist es wichtig, positive und bejahende Gedanken zu formulieren. Wenn wir uns ganz konkret vorstellen, wie wir uns eine Situation wünschen uns entsprechend hineinfühlen, dann werden wir es auch leichter erreichen, weil die notwendigen Kräfte mobilisiert werden, um dieses Ziel zu erreichen.

Die Kinder in unserem LÖWENSTARK - Kinder - Mentaltraining lernen dazu verschiedene einfache Werkzeuge kennen, um ihren "LÖWEN zu wecken" und von Innen zu stärken, wie die Mutmachsätze "Ich kann das - ich schaff das - ich bin LÖWENSTARK"!
Sie erfahren auch, dass nur sie selbst entscheiden , wie sie sich fühlen und dass gute Gedanken helfen, mutiger zu sein.